Stärke jetzt dein schwaches Immunsystem!

„Gesundheit ist leichter verloren als wiedergewonnen.“

Hier bekommst du nützliche Tipps & Tricks rund um das Thema Immunysystem.

Du erfährst die Ursachen für ein schwaches Immunsystem und wie du dein Immunsystem stärken kannst. Weiterhin findest du hier auch verschiedene Nahrungsergänzungen, die dir dabei helfen können.

Immunsystem aufbauen

Wie funktioniert das Immunsystem?

Um uns herum befinden sich unzählige Bakterien, Pilze und Viren. Die meisten sind harmlos, einige können jedoch krank machen. Auch einige Fremdstoffe können schädlich sein, wenn sie in den Körper eindringen. Das Immunsystem hat die Aufgabe, solche Schadstoffe und Krankheitserreger zu erkennen und unschädlich zu machen. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, hat sich ein komplexes Netzwerk entwickelt, bei dem viele Komponenten fein abgestimmt zusammenarbeiten. Man unterscheidet dabei, zwischen der unspezifischen (angeborenen) oder der spezifischen (adaptiven) Immunabwehr.

Die unspezifische Immunabwehr

Die unspezifische Immunabwehr besteht aus inneren und äußeren Abwehrmechanismen. Zum äußeren Schutz dienen vor allem die Haut und die Schleimhäute. Sie bilden eine Barriere, die Fremdstoffe und Keime vom Eindringen abhält. Zusätzlich tragen der Säureschutzmantel der Haut, der Tränenfilm in den Augen und der Schleim auf den Schleimhäuten zu der Schutzfunktion bei.

Im Magen sorgt die Magensäure dafür, dass eingedrungene Erreger unschädlich gemacht werden. Zu den inneren Abwehrmechanismen der unspezifischen Immunabwehr gehören Substanzen und Mechanismen im Körper, die Bakterien und Schadstoffe angreifen.

Darunter fallen bestimmte Abwehrzellen (Freßzellen, Killerzellen), aber auch Fieber, das durch die Temperaturerhöhung das Wachstum von Krankheitserregern verlangsamt.

Die spezifische Immunabwehr

Die spezifische Immunabwehr kann unterschiedliche Krankheitserreger gezielt erkennen. Sie besteht aus verschiedenen Typen von Immunzellen, die alle ihre ganz spezifischen Aufgaben in einem komplexen Abwehrsystem erfüllen. Wichtige Zellen bei der spezifischen Immunabwehr sind bestimmte Arten von weißen Blutkörperchen, die Lymphozyten.

Sie können zum Beispiel als Killerzellen die Eindringlinge angreifen. Andere Lymphozyten produzieren Antikörper oder sie wandeln sich in Gedächtniszellen um. Mit Hilfe der Gedächtniszellen ist der Körper in der Lage, sich Erreger zu „merken“, um beim nächsten Kontakt noch schneller und effektiver dagegen vorgehen zu können. Auch bestimmte Makrophagen (Fresszellen) gehören zum spezifischen Immunsystem. Besonders viele Immunzellen finden sich in spezialisierten Organen im lymphatischen System. Dazu gehören unter anderem die Rachenmandeln oder die Lymphknoten.

Das geschwächte Immunsystem

Wenn die körpereigene Abwehr geschwächt ist, kommt es leichter zu Krankheiten. Wir sind anfälliger für grippale Infekte, Husten oder Schnupfen. Ein schwaches Immunsystem kann auch dafür verantwortlich sein, dass wir uns schnell müde und erschöpft fühlen oder unter Konzentrationsschwierigkeiten leiden. Ein schwaches Immunsystem sollte unterstützt und gestärkt werden, um eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten zu verhindern.

Schwaches Immunsystem

Wann ist die Immunabwehr geschwächt?

Es gibt viele verschiedene Ursachen, die zu einem geschwächten Immunsystem führen können. Dauerhafter Stress und auch ein Mangel an Bewegung und Sonnenlicht tragen zu einem schwachen Immunsystem bei. Eine unausgewogene und vitalstoffarme Ernährung kann zu einem Mangel an wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen führen, die essenziell für die körpereigene Abwehr sind.

Dazu gehören zum Beispiel Vitamin C und Vitamin B12. Auch bestimmte Stoffe aus unserer Nahrung, unserer Umwelt oder in Medikamenten können die Immunabwehr vermindern. Beispiele sind Nikotin, Alkohol und Umweltschadstoffe. Eine wichtige Rolle spielt auch der Darm. Dort befindet sich ein großer Teil des Immunsystems zur Abwehr von Viren, Bakterien und Fremdstoffen. Auch die Produktion bestimmter Vitamine und Hormone findet dort statt. Alles was den Darm und die Darmflora beeinträchtigt, schwächt deshalb auch die Immunabwehr. Das kann die Therapie mit Antibiotika, aber auch eine ungünstige Ernährung sein.

Viele dieser Faktoren können wir selbst aktiv beeinflussen und unser Immunsystem stärken.

Wie stärke ich mein Immunsystem?

Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Methoden, mit denen wir unsere Immunabwehr stärken können. In der Apotheke sind verschiedene pflanzliche Mittel erhältlich, die das Immunsystem aufbauen können. Die wichtigste Rolle spielen jedoch ein gesunder Lebensstil und eine ausgewogene Ernährung. Zu einer optimalen Ernährung gehören möglichst viele frische Produkte wie Obst und Gemüse, dafür möglichst wenig stark verarbeitete Nahrungsmittel und Nahrungszusatzstoffe (wie Konservierungsmittel, Farbstoffe).

Entspannungsübungen, Bewegung und Sport helfen dabei, Stress abzubauen, der das Immunsystem schwächen kann. Verzichten Sie am besten auch auf Nikotin und größere Mengen Alkohol. Wechselduschen und Sauna können ein schwaches Immunsystem zusätzlich aufbauen.

Die Kur für das Immunsystem

Wer sein Immunsystem aufbauen und seine Abwehrkräfte stärken möchte, der sollte über eine Kur für das Immunsystem nachdenken. Das kann sinnvoll sein, wenn Sie sich abgeschlagen fühlen, mehr zu Erkältungen neigen oder Antibiotika nehmen mussten. Eine Immunsystem Kur bedeutet, dass Sie über mehrere Wochen hinweg gezielt ihre Immunabwehr stärken. In dieser Zeit versuchen Sie, Stress zu meiden und sich regelmäßig zu bewegen.

Als Immunsystemkur eignen sich zur Stärkung des Immunsystems verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, aber auch natürliche „Superfoods“. Das sind Nahrungsmittel, die besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine und Antioxidantien enthalten. Beispiele für solche Superfood sind Phytoplankton, das viele immunstimulierende Inhaltsstoffe enthält, und Traubenkernextrakt, der besonders reich an Antioxidantien ist.

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Vitaminmangel

Für das Immunsystem ist eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen essenziell. Dabei spielen vor allem das Vitamin C, Vitamin D und bestimmte Vitamine aus der B-Reihe eine Rolle. Erfahren Sie hier, wie sich ein Vitaminmangel auf die Immunabwehr auswirken kann.

 Vitamin-C-Mangel

Vitamin C wird auch als Ascorbinsäure bezeichnet. Es gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und dient dem Erhalt und der Stärkung des Immunsystems. Auch beim Knochenaufbau, der Aufnahme von Eisen und Folsäure sowie bei der Blutbildung erfüllt es wichtige Aufgaben. Außerdem gehört Vitamin C zu den Antioxidantien. Das sind Stoffe, die aggressive Sauerstoffverbindungen (freie Radikale) im Körper abfangen und unschädlich machen können. Ein Erwachsener hat pro Tag einen Bedarf von rund 100 mg Vitamin C.

Ein Mangel an Vitamin C kann durch Rauchen, die Einnahme von oralen Verhütungsmitteln („die Pille“) oder eine Ernährung mit zu wenig frischem Obst und Gemüse entstehen. Vitamin C Mangel Symptome sind oft zunächst unauffällig und äußern sich in Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Reizbarkeit, Gelenk- und Gliederschmerzen. Dauert der Vitamin-C-Mangel länger an, sind häufigere Infekte, eine erhöhte Krankheitsanfälligkeit und zuletzt schwere Mangelsymptome (Skorbut, Blutungsneigung) die Folge.

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Vitamin-D-Mangel

Vitamin D gehört zu den Vitaminen, die der Körper selbst bilden kann. Unter dem Einfluss von UV-Licht wird in der Haut Cholesterin in Vitamin D umgewandelt. In unseren Breiten reicht die Sonneneinstrahlung jedoch nicht das ganze Jahr über aus, um ausreichend Vitamin D bilden zu können. Zudem sitzen wir tagsüber oft in geschlossenen Räumen oder tragen bei kühleren Temperaturen lange Kleidung, die die Sonne abhält. Aus diesem Grund ist der Vitamin-D-Mangel der am weitesten verbreitete Vitaminmangel. Bei fehlender Sonneneinstrahlung muss Vitamin D vermehrt von außen zugeführt werden, um einen Mangel zu vermeiden.

Ein Mangel an Vitamin D führt zu Haarausfall, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen. Die Stabilität der Knochen nimmt ab. Häufig treten auch psychische Vitamin D Mangel Symptome auf, die über Nervosität und schlechte Stimmung bis hin zu Depressionen reichen können. Im Immunsystem aktiviert Vitamin D bestimmte Immunzellen, die sogenannten Killerzellen. Bei Vitamin-D-Mangel sind wir deshalb auch anfälliger für Krankheiten.

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Vitamin-B-Mangel

Vitamin B ist eine Vitamingruppe, die aus acht verschiedenen Vitaminen besteht. Für das Immunsystem ist besonders Vitamin B12 von Bedeutung. Es kommt vorwiegend in tierischen Lebensmitteln wie Leber, Fleisch, Eiern und Milch vor. Veganer und Menschen, die sich vorwiegend pflanzlich ernähren, können deshalb einen Vitamin-B12-Mangel entwickeln.

Vitamin B12 spielt eine zentrale Rolle im Körper und ist an essenziellen Prozessen wie der Blutbildung, Zellteilung oder der Bildung von Hormonen beteiligt. Typische Vitamin B12 Mangel Symptome sind Stimmungsschwankungen und andere psychische Störungen. Auch eine Immunschwäche und eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte kann mit einem Vitamin-B12-Mangel verbunden sein.

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Vitamine als Nahrungsergänzung

Vitamine sind Vitalstoffe und werden im menschlichen Körper für lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine sind wichtig für das Immunsystem und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Ein Vitaminmangel als Folge eines erhöhten Bedarfs entstehen oder bspw. aufgrund einer mangelnden Vitamin Zufuhr. Auch durch die Aufbewahrung und Zubereitung von Lebensmitteln verändert sich der Vitamingehalt, so dass trotz Auswahl der richtigen Nahrungsmittel ein Mangel entstehen kann. Die tägliche Ernährung kann durch Vitamine als Nahrungsergänzung unterstützt werden.

Oxidativer Stress

Oxidativer Stress ist ein Begriff, der aus der Chemie stammt. Bei einer bestimmten chemischen Reaktion, der Oxidation, bilden sich reaktive Sauerstoffverbindungen. Da diese Verbindungen schädlich sind und das Erbgut der Körperzellen angreifen können, hat der Körper dagegen Schutzmaßnahmen entwickelt. Wenn diese Entgiftungsmechanismen gestört sind oder zu viele der aggressiven Sauerstoffverbindungen entstanden sind, kommt es zum oxidativen Stress.

Oxidativer Stress ist maßgeblich an der Alterung unseres Körpers beteiligt. Forscher nehmen an, dass die Bildung von grauen Haaren und Falten, altersbedingte Konzentrationsstörungen, Erschöpfung, Entzündungen und ein geschwächtes Immunsystem oft direkt oder indirekt mit oxidativem Stress zusammenhängen. Deshalb ist es wichtig, den Körper bei der Entgiftung von reaktiven Sauerstoffverbindungen zu unterstützen.

Was sind freie Radikale?

Die wichtigste Gruppe unter den reaktiven Sauerstoffverbindungen, die zu oxidativem Stress führen, sind die freien Radikale. Als Radikale bezeichnet man Atome oder Moleküle, die aufgrund ihrer Struktur besonders reaktionsfreudig sind. Chemisch gesehen haben Sie ein ungepaartes Elektron, das auf der Suche nach einem Partnerelektron sehr schnelle und aggressive Reaktionen mit anderen Molekülen eingeht.

Wie entstehen freie Radikale und wie entsteht oxidativer Stress?
Aggressive Sauerstoffverbindungen entstehen tagtäglich im Stoffwechsel der Körpers. Stress, eine ungesunde Ernährung, intensiver Sport, Schadstoffe (Alkohol, Nikotin, Umweltgifte), UV-Strahlung und andere Faktoren können dafür sorgen, dass zusätzlich größere Mengen an freien Radikalen gebildet werden und zu oxidativem Stress führen. Darum ist es bei solchen Belastungen besonders wichtig, den Körper vor Schäden durch freie Radikale zu schützen.

Antioxidantien: Gegenspieler der freien Radikalen

Oxidativer Stress kann die Körperzellen vorzeitig altern lassen und das Immunsystem schwächen. Wir können einiges tun, um unseren Organismus dagegen zu schützen. Zum einen gilt es, oxidativen Stress möglichst zu verhindern. Das bedeutet: Nicht rauchen, gesund essen und Stress vermeiden. Das ist aber nicht immer möglich.

Wenn vermehrt freie Radikale gebildet werden, kann unser Körper diese mit Hilfe sogenannter Antioxidantien (Radikalfänger) binden und unschädlich machen. Nehmen wir Nahrung auf, die viele Antioxidantien enthält, können wir unseren Körperzellen dabei helfen, sich gegen den oxidativen Stress zu schützen. Wichtige Antioxidantien sind Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin und viele sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe.

Antioxidantien

Den wichtigsten Schutz unseres Körpers vor freien Radikalen und oxidativem Stress stellen die Antioxidantien dar. Sie können Radikale abfangen und die Körperzellen vor Schädigungen und vorzeitiger Alterung schützen.

Was sind Antioxidantien?

Freie Radikale wirken im Körper chemisch gesehen als Oxidationsmittel und verursachen oxidativen Stress, der Körperzellen schädigt und schneller altern lässt. Ihr Gegenspieler sind die Antioxidantien. Gemäß der chemischen Definition sind Antioxidantien Verbindungen, die eine Oxidation anderer Stoffe verhindern. Im Körper erfüllen Antioxidantien deshalb wichtige Funktionen beim Schutz der Körperzellen. Sie dienen als Radikalfänger und verhindern oxidativen Stress. Unser Körper kann Antioxidantien in Form bestimmter Enzyme selbst herstellen. Der größte Teil stammt jedoch aus der täglichen Nahrung.

Um oxidativen Stress zu verhindern, sollte die tägliche Nahrung reich an Antioxidantien sein. Bekannte Vertreter der Antioxidantien sind die Vitamine C und E. Aber auch Spurenelemente wie Selen, Eisen und Zink wirken antioxidativ. Die besten Antioxidantien mit der stärksten antioxidativen Wirkung gehören zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, genauer gesagt zu Pflanzenfarbstoffen wie den Carotinoiden, Anthocyanen und Flavonoiden, die gelben und roten Früchte ihre Farbe geben. Ein weiteres starkes Antioxidans ist OPC, das in Traubenkernen und der Haut und Schale von Früchten vorkommt.

Zu den Lebensmitteln, die besonders reich an Antioxidantien sind, gehören vor allem frisches Obst und Gemüse, Salata, Kräuter, Sprossen Ölsaaten, Nüsse und kaltgepresste Öle. Bei starkem oxidativem Stress kann es sinnvoll sein, die Nahrung mit pflanzlichen Nahrungsmitteln oder Pflanzenextrakten anzureichern, die viele Antioxidantien enthalten. Dazu gehören Mikroalgen (zum Beispiel in Form von marinem Phytoplankton) oder Traubenkernextrakt.

Die Wirkung von Antioxidantien

Freie Radikale können im Körper Schäden verursachen. Sichtbar wird das oft als erstes an der Haut, die schneller Falten bekommt und schlaffer wirkt. Durch eine Schädigung der Blutgefäße kann die Neigung zu Krampfadern und Besenreisern (kleinen, sichtbaren Äderchen unter der Haut) steigen. Dauerhafter oxidativer Stress kann auch die empfindlichen Gefäße innerhalb der Augen beeinträchtigen und dadurch zu einer reduzierten Sehkraft führen. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Demenz und Gelenkbeschwerden wie Arthritis werden unter anderem auf den Einfluss von freien Radikalen zurückgeführt. Unter oxidativem Stress leiden auch die Immunzellen, wodurch wir anfälliger für Infekte werden.

Antioxidantien fungieren als Radikalfänger und machen reaktive Sauerstoffverbindungen wie zum Beispiel die freien Radikale unschädlich. Dadurch wirken sie vorbeugend gegen die schädlichen Folgen einer dauerhaft erhöhten Konzentration an freien Radikalen im Körper. Chemisch gesehen passiert folgendes: Freie Radikale entreißen Proteinen im Körper Elektronen. Antioxidantien springen ein, bevor das geschehen kann. Entsteht ein freies Radikal, geben Antioxidantien freiwillig ein Elektron ab. Dadurch werden die Radikale unschädlich gemacht und die Körperzellen geschützt.

Antioxidantien als Nahrungsergänzung kaufen

Bei einem gesunden Menschen, der wenig Stress hat, sich ausgewogen ernährt und wenig anderen Belastungen (Medikamente, Umweltschadstoffe) ausgesetzt ist, ist eine Nahrungsergänzung nicht nötig. Viel frisches Obst und Gemüse sorgen für genügen Antioxidantien, um den Körper gegen oxidativen Stress zu wappnen. Es gibt jedoch Situationen, bei denen sich vermehrt freie Radikale bilden können. Dazu gehören Stress, körperliche Belastungen oder Therapien mit Antibiotika oder anderen Medikamenten. In diesem Fall kann man Antioxidantien kaufen, um damit den Speiseplan zu ergänzen. Antioxidantien sind in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, zum Beispiel in Form von Saft, Kapseln oder Tabletten.

Häufig liest man die Frage: Sind zu viele Antioxidantien schädlich?
Wie immer gilt auch hier das, was Paracelsus schon vor 600 Jahren feststellte: Die Dosis macht das Gift. Konzentrierte Antioxidantien in sehr hoher Dosierung können tatsächlich schaden. Denn freie Radikale erfüllen auch nützliche Aufgaben im Körper. Sie helfen zum Beispiel beim Abbau von geschädigten Zellen, Tumorzellen und Krankheitserregern. Wer Antioxidantien kaufen möchte, sollte deshalb statt auf hochkonzentrierte, chemisch produzierte Einzelsubstanzen oder Vitamine besser auf natürliche pflanzliche Produkte wie Phytoplankton oder Traubenkernextrakt setzen. Diese pflanzlichen Extrakte enthalten ein natürliches Gemisch an wichtigen sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen.

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Phytoplankton

Als Nahrungsergänzung zur Stärkung des Immunsystems und zur Versorgung mit wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen wird das Phytoplankton immer beliebter. Hier erfahren Sie, was marines Phytoplankton ist, welche Inhaltsstoffe Phytoplankton enthält und wie es zu einer gesunden Ernährung beitragen kann.

Was ist Phytoplankton?

Als Plankton werden alle kleinen Organismen bezeichnet, die in Meeren, Flüssen oder Seen leben und nur durch die Strömung des Wassers bewegt werden. Dazu gehören sehr viele unterschiedliche Kleinstlebewesen und Mikroalgen. Als Zooplankton wird tierisches Plankton bezeichnet, das sich von Pflanzen oder von anderen Plankton-Organismen ernährt. Das Phytoplankton umfasst alle pflanzlichen Organismen. Phytoplankton lebt autotroph. Das bedeutet, es ernährt sich durch Photosynthese. Da es dafür Sonnenlicht braucht, findet man es vorwiegend in den oberen Wasserschichten.

Marines Phytoplankton

Der Begriff „marin“ bedeutet so viel wie „aus dem Meer stammend“. Marines Phytoplankton bedeutet also, dass es im Ozean zu finden ist. Marines Phytoplankton spielt im Ökosystem der Erde eine sehr wichtige Rolle. In unseren Weltmeeren ist in diesen kleinen Organismen mehr Kohlenstoff gebunden als in den gesamten tropischen Wäldern der Erde. Diese riesige Menge an Biomaterial stammt aus der Photosynthese, die das Phytoplankton betreibt. Bei der Photosynthese wird Kohlendioxid aufgenommen und mit Hilfe von Sonnenlicht in Biomasse umgewandelt. Dabei wird Sauerstoff abgegeben.

Biologen schätzen, dass rund 80 Prozent des Sauerstoffs in unserer Luft von Phytoplankton produziert wird. Damit ist das Phytoplankton der wichtigste Sauerstoffproduzent der Erde und die Basis für das gesamte Leben auf unserem Planeten. Biologen bezeichnen das marine Phytoplankton deshalb manchmal auch als den „Wald der Meere“.

Marines Phytoplankton besteht aus Hunderten unterschiedlicher Arten von einzelligen pflanzlichen Organismen. Den größten Teil machen winzige Algen, die sogenannten Mikroalgen, aus. Dazu gehören bestimmte Kieselalgen, Blaualgen und Grünalgen. Diese sind reich an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien. Immerhin ernährt sich sogar das größte Tier der Erde, der Blauwal, ausschließlich von marinem Phytoplankton und winzigen Krebsen (dem Krill, der sich wiederum von marinem Phytoplankton ernährt).

Forscher gehen davon aus, dass marines Phytoplankton alle Nährstoffe enthält, die der menschliche Organismus für die Funktion und die Bildung seiner Körperzellen benötigt. Damit stellt Phytoplankton eine riesige und wertvolle, bisher aber kaum genutzte Nahrungsquelle dar.

Meeres-Phytoplankton flüssig
Meeresphytoplankton flüssig, Mikronährstoff Nahrungsergänzung. | Marines Phytoplankton

Nahrungsergänzung mit Phytoplankton

Marines Phytoplankton ist vielen Menschen noch völlig unbekannt, wird aber als Nahrungsergänzung momentan immer beliebter. Es gibt marines Phytoplankton als Pulver oder in flüssiger Form. Es kann pur eingenommen werden, eignet sich aber auch gut, um es frischen Säften oder Smoothies zuzugeben.

Über die Belastung mit Schadstoffen oder eine Schädigung des Ökosystems der Meere durch die Ernte des Phytoplanktons müssen Sie sich keine Sorgen machen. Denn die Produktion findet in speziellen Meerwasserbecken oder -tanks statt, in denen die natürliche Umgebung nachgebildet wird. Risiken durch Schadstoffe in den Meeren, Schiffverkehr und Wetterschwankungen werden dadurch verhindert, sodass ein sehr reines Naturprodukt entsteht.

Marines Phytoplankton enthält eine ganze Reihe wertvoller Inhaltsstoffe. Es ist reich an Chlorophyll, das den Mikroalgen bei der Photosynthese die Bildung von Energie aus Sonnenlicht ermöglicht. Chlorophyll unterstützt im menschlichen Körper die Blutbildung und den Sauerstofftransport. In marinem Phytoplankton findet man außerdem viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.

Es enthält alle Aminosäuren, darunter auch die neun essenziellen Aminosäuren, die unser Körper nicht selbst herstellen kann. Es ist reich an natürlichen Antioxidantien und enthält Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in einem günstigen Verhältnis.

Marines Phytoplankton kann als Kur zur Stärkung eines geschwächten Immunsystems beitragen. Es enthält Alanin, Arginin und Asparagin. Das sind Aminosäuren, die regulierende und stimulierende Wirkungen auf die Immunabwehr haben. Auch der hohe Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen wie Selen und Antioxidantien wie Beta-Carotin, Flavonoide und Glutathion hilft dabei, ein angeschlagenes Immunsystem wieder aufzubauen.

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Meeresphytoplankton Antioxidantien Kapseln, Mikronährstoff Nahrungsergänzung.
Marines Phytoplankton
Meeresphytoplankton-Pulver | Marines Phytoplankton

Traubenkernextrakt

Große Mengen an Trauben werden weltweit für die Produktion von Traubensaft und Wein verwendet. Die Kerne der Trauben bleiben dabei übrig. Dann fanden Forscher heraus, dass diese „Abfallprodukte“ ein hochwirksames Antioxidant enthalten. Deshalb wird Traubenkernextrakt inzwischen in verschiedenen Präparaten angeboten. Wir erklären, was Traubenkernextrakt so wertvoll macht und in welchen Fällen man ihn zur Ergänzung der Ernährung einsetzen sollte.

Was sind OPC?

Was den Traubenkernextrakt so wertvoll macht, ist sein hoher Gehalt an OPC. OPC ist die Abkürzung für Oligomere Proanthocyanidine. Das ist eine Gruppe von Stoffen, die zu den sogenannten Polyphenolen gehören und natürlich in Pflanzen vorkommen. OPC findet man häufig in Schalen und äußeren Pflanzenteilen, wie zum Beispiel in den Häutchen um die Erdnüsse, wo sie auch zuerst entdeckt wurde.

Auch die Rinde mancher Bäume enthält große Mengen an OPC. Die beste Quelle für OPC sind Traubenkerne, da Traubenkernextrakt einen sehr hohen OPC-Gehalt hat und relativ einfach und günstig produziert werden kann.

OPC gehört zu den stark wirksamen Antioxidantien. Pflanzen bilden OPC, um sich vor oxidativem Stress zu schützen. Deshalb findet man OPC häufig in äußeren Pflanzenschichten, wo durch die UV-Strahlung und klimatische Bindungen ein besonderer Schutz notwendig ist. In Nüssen, Saaten und auch in den Traubenkernen sorgt der OPC-Gehalt dafür, dass die wertvolle nächste Generation (der Keimling) von Anfang an vor aggressiven oxidativen Substanzen gut geschützt ist und die wertvollen ungesättigten Öle in den Samen vor dem Zerfall durch Oxidation bewahrt werden.

Wir sind in unserem Alltag vielen Einflüssen ausgesetzt, die oxidativen Stress im Körper verursachen: falsche Ernährung, Stress, Tabakrauch, Alkohol oder Umwelteinflüsse wie Abgase oder Elektrosmog. Es kommt zu einer vermehrten Bildung von freien Radikalen, die die Körperzellen angreifen, schädigen und schneller altern lassen. Die OPC aus dem Traubenkernextrakt gehören zu den besten Antioxidantien und können nicht nur Pflanzen, sondern auch den menschlichen Körper zuverlässig vor freien Radikalen schützen.

Traubenkernextrakt Kapseln werden deshalb heute immer häufiger als Nahrungsergänzungsmittel angeboten.

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Die Wirkung von Traubenkernextrakt

OPC haben eine starke antioxidative Wirkung. Dadurch können Sie sich überall dort positiv auswirken, wo oxidativer Stress zu Zellschädigungen führt. Der hohe OPC-Gehalt verleiht dem Traubenkernextrakt eine hautstraffende Anti-Aging-Wirkung und kann die Hautalterung verlangsamen. Wenn Anwender von Traubenkernextrakt über Erfahrungen berichten, dann sprechen sie außerdem oft von einer schnelleren Wundheilung und vollerem Haar.

Forscher konnten jedoch zeigen, dass Traubenkernextrakt noch viel mehr kann. Er besitzt entzündungshemmende Eigenschaften und scheint sich positiv bei Allergien (vor allem bei allergischen Hautreaktionen) auszuwirken. Außerdem wirkt er vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der Grund dafür ist die in Studien nachgewiesene Wirkung der OPC, die den Blutdruck senken und Blutgefäße stabilisieren können. Ergebnisse von medizinischen Untersuchungen weisen zudem auch darauf hin, dass OPC die Augen vor degenerativen Erkrankungen schützen können.

Als Verbraucher sollte man immer vorsichtig sein, wenn Substanzen übertriebene Heilwirkungen zugesprochen werden, vor allem wenn es um schwere Erkrankungen wie Krebs geht. Bei den OPC gibt es jedoch tatsächlich nachgewiesenermaßen eine hemmende Wirkung auf Tumorzellen bei Dickdarmkrebs und vermutlich auch bei anderen Krebsarten. Aktuell laufen zahlreiche Studien, die diese Eigenschaft näher untersuchen.

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Traubenkernextrakt als Nahrungsergänzung

Auch auf das Immunsystem kann sich Traubenkernextrakt positiv auswirken. Zum einen haben die enthaltenen OPC eine direkte Schutzfunktion. Als Antioxidantien unterstützen sie die Immunzellen vor allem in Zeiten mit erhöhtem oxidativem Stress und größerer Anfälligkeit für Infekte. Zum anderen ergänzen sich die Wirkungen von OPC und vielen wichtigen Vitaminen gegenseitig. Das ist zum Beispiel beim Vitamin C der Fall.

Beide erhöhen gegenseitig (synergistisch) den immunstärkenden und antioxidativen Effekt des anderen. Experten fanden außerdem heraus, dass die OPC die positiven Wirkungen der Vitamine E und A verstärken können. Als Naturprodukt hat reiner Traubenkernextrakt eine natürliche Zusammensetzung und enthält neben OPC auch andere wichtige Pflanzeninhaltsstoffe. Deshalb eignet sich Traubenkernextrakt gut als Kur für das Immunsystem.

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